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immer am Puls der Zeit

 

 

 

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MITTAGSPLAUSCH.DE
Staat, quatsch Start eines eigeninitiierten Social Corporation Programms

mittags immer für einen Plausch mit Tiefgang zu haben

 

 

MAL EBEN WAR GESTERN

vom neuen Schlange Stehen

Menschenschlange bildet sich bei der ersten Maßnahme zur Pnademiesabwehr im März und April 2020

 

Eine kurze, doch dafür intensive Erinnerung an den ersten Lock-Down — TEIL II

— von Dipl.-Soz.Wis. J. Arndt, alias Mel Byrne

 

Der vegane Berliner (Füllung leider unbekannt, Anm. d. R.) Attila Hildmann (Hildmäään gesprochen, Anm. d. R.) und der Kaspar Möbel-Hauser der Nation, der mannhafte Mannheimer Xavier Naidoo bilden zusammen ein ideales MagieroLOGEngestirn (ist übrigens wirklich was dran, dass die Veggy-Bürger reichlicher Gestalt Naidoo und Hildmän, aus dem Maggisatz deiner vertilgten Buchstabensuppe herauslesen können, ob du App-Programmierer bei Apple wirst oder nicht. Sie sind auch in Kenntnis des Geheimwissens der nächsten Chemtrail-Wetterperiode für die nächsten 24 Stunden, abrufbar auf RT die da lautet: "Wenn der Hahn kräht auf den Mist, ändert sich das Wetter. Oder es bleibt, wie es ist.", Anm. d. R.), das besser nicht über den Weg laufen sollte (erst Recht nicht den Dritten davon, Anm. d. R.). Besser kreuz und letztlich folge den Weg und den Handlungsempfehlungen der Expertinnen und Experten, die sich zum einen im Thema sehr gut auskennen und zum anderen auch betonen, dass auch sie nicht unfehlbar sind. ist die Wirtschaft und in weiten Teilen das Öffentliche Leben runter zu fahren, letzten Endes so tief runterzufahren wie nötig, um dem Virus die Chance zur Weiterverbreitung zu nehmen! Saust die V-förmige Kurve zu Beginn in rasenden Tempo nach unten, braucht es vor allem "V" wie Vertrauen!

Doch nun gehören auch Zweifel zur Wissenschaft einfach mit dazu. Und ein Wissenschaftler, der nicht zweifelt, ist auf zweifelhafte Weise zum Wissenschaftler geworden und das dann eigentlich auch nur auf Papier. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von zweifelhaften Ruf sind im Fall einer Pandemie fürchterlich kontraproduktiv. Sogar lästig, weil es die Fortgeschwindigkeit ausbremst und im allergrößten Zweifel sogar lähmen kann. Leider rutscht die alphanumerische Infektions(-gebets-)kette viel zu "schnell" von "V" wie Vertrauen über drei weitere Buchstaben hinweg hin zum "Z" für Zweifel. Am Zet kleben auch andere unangenehme verbale Begleiterscheinungen, wie zögern, zagen, zanken. Im 2fel Nutella i. d. R. auf den Nuttenteller oder im hell erleuchteten Fall auf den Präsentierteller des Thomas Müller ein Bayernbrötchen, eine echte Semmel schlummert, fest eingemüllert unter einer Nussnougatstulle. Den herzhaften Biss in die zweifelhafte Pampe übernimmt wie immer in solchen Fällen dann doch ein an Lebenserfahrung weit über Müllers Zenit gewachsenes Double, während Müller Müllermilch schlürfend schon Richtung Luxuskarosse auf und davon ist.

Übrig bleibt die Formel, je mehr Vertrauen in die Wissenschaft, desto weniger Zweifel bleiben übrig, wenn es um Ergebnisse und deren Auslegung geht. Das, im Zusammenspiel aller Beteiligten, kann zum Erfolg führen und die V-förmige Kurve bildet einen solchen Erfolg dann idealerweise ab. Muss aber nicht! Kann auch daneben gehen, weil die Rede ist bereits von "Land anwerfen" und zeigt deutlich wieder eins: wir sind noch nicht so weit. Mit dieser Haltung wird weder die Pandemie selbst als auch die Zeit nach Corona wohl kaum einen V-förmigen Verlauf nehmen. Schließlich ist allein die Haltung schon nicht ganz unschuldig daran, dass die Pandemie überhaupt ausgebrochen ist. Deutlich wird der zu erwartende Misserfolg der verfrühten und chaotisch zu verlaufende drohende Öffnung ganz besonders im Sprachgebrauch. Es ist vom Anwerfen die Rede und sagt deutlich: "Economy first, Bedenken second!"

Der verbale Sprachgebrauch des "Anwerfens" scheint ganz bewusst gewählt worden zu sein, klingt jedoch sowas von smart, hätte auch ein völlig belanglos aus dem Publikum in die Debatte geworfenes Schlagwort sein können. Maschinen und deren Motoren werden angeworfen. In Analogie Maschine – Wirtschaft suggeriert das Kraft, die es schließlich zur Schaffenskraft, also der Produktion, unbedingt braucht, um erfolgreich zu sein. Somit macht keine Sprecherin und kein Sprecher des Unternehmens einen Ausdrucksfehler davon zu reden, dass "es jetzt an der Zeit sei, die Produktion wieder anzuwerfen" (auch üblich, besonders in unserem heutigen Informationszeitalter, die Nutzung des Verbs "Hochfahren", Anm. d. R.). So ein Sprech ist von der Leitung einer Kita, einer Schule oder sonstigen Bildungseinrichtung wohl kaum zu erwarten.

Das Problem hat sich mittlerweile verlagert, wenn schon ein Mediziner* demokratische Foren dazu (aus-) nutzt, um die Abschaffung selbiger latent einzufordern. Dabei profiliert er sich auf Kosten der eh schon verunsicherten Allgemeinheit. Mit Namen Heiko scheut sich der stets sympathisch auftretende, charismatische Psychoonkologe Psychoonkel – generationenmäßig zur Corona-Risikogruppe zählend – auch nicht, das gesellschaftlich hohe Ansehen des Arztberufes für seine Zwecke zu missbrauchen. Als das nicht schon perfide genug ist, versteht er es die Massen gegeneinander aufzuspielen, in der er seiner weißen Dienstkluft eine neue Bedeutung verleiht. Er bezeichnet weiß als Farbe des neuen Widerstands und ruft ganz offen zu einer neuen Gegenbewegung auf. Er will dem "schwarzen Block" (der Autonomen, Anm. d. R.) einen "weißen Block" entgegenstellen. Und ab da wird es konfus. Denn normalerweise müsste jetzt der repressive Staat, angeführt von einer zur Umvolkung verpflichteten Regierungschefin mit aller Härte die Kundgebung zerschlagen. Eine Merkelatur kann keinen Widerspruch von ein paar rechtsversifften Spinnern, tragen sie nun weiße Kittel oder weiße Schnürsenkel oder Socken, auch nur im Ansatz dulden und müsste den Aufstand des "Weißen Blocks" im Keim ersticken. Doch die Merkel-Diktatur lässt es geschehen!?! Wie kann das sein? Sollte Frau Dr. Angela Merkel möglicherweise demokratisch legitimiert sein? Es macht ganz den Eindruck. Und doch ist was foul und nicht wie sonst im Staate Dänemark, sondern diesmal in der BRD GmbH, denn wie erklärt es sich sonst, dass ein Medizinmann aus Oldenburg in weißer Montur samt Arztkittel vors Publikum tritt und zum Widerstand aufruft, die besonnene Corona-Politik in Frage stellt, anstatt sich selbst und somit seine medizinischen Fähigkeiten und Kenntnisse zur Verfügung stellt, um dazu beizutragen, der Pandemie Herr zu werden, statt sie weiterhin zu verharmlosen. Stattdessen kokettiert der Mediziner mit seinem Publikum, in dem er in nicht zu übersehender ironischer Körperhaltung auf sein weißes Outfit verweist (vgl. Quelle YouTube), um sich bereits jetzt von der orientierungslosen Horde feiern zu lassen. Hat in diesen unsicheren Zeiten Heiko S. nichts Besseres zu tun, als sich als Gallions- und Leitfigur anzubieten? Achwas, sag ich da! Anzubiedern trifft′s eher und vielleicht hätte Professor Drosten besser konsequent weiß getragen, um weiter abgefeiert zu werden. Oder sind's doch am Ende die Unsicherheit ausstrahlenden Fakten, die den zuerst angesehenen und abgefeierten Professor Christian Drosten im Laufe der Ernüchterung gegenüber den geforderten Herausforderungen allmählich zum Streit- und Hassobjekt haben werden lassen?

 

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*Quelle YouTube: "Coronavirus: Die breite Front der Verharmloser | Panorama 3 | NDR", ab 3'44'' Heiko Schöning, Hamburg

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Am Anfang der Pandemie gab‘s noch einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, der auch soweit erfolgreich war, dass die gefürchtete Messgröße, die Reproduktionszahl durch getroffene Maßnahmen unter 1 sank. Hin und wieder gestört zwischendurch von und durch eine Handvoll Boykottierer, die sich wider aller Vernunft zu Corona-Parties trafen*, um sich

 

 

    a) entweder gegenseitig anzustecken, im festen Glauben dadurch immunisiert zu werden

oder

    b) in der Überzeugung, dass das Virus keine Gefahr für die Bevölkerung darstellt und mit einem halbwegs intakten Abwehrsystem ungefährlich ist. Zumindest nicht für den gesunden Bevölkerungsanteil, der für sich in Anspruch nimmt, das Volk zu vertreten.

 

 

Offenbar hat die demokratisch legitimierte Volksvertretung ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und das scheinbar nicht erst seit bzw. durch Corona. Covid_19 macht dieses Glaubwürdigkeitsproblem nur ganz besonders sichtbar. Auffallend an der Neuen Normalität an die wir uns auf Anraten unseres Finanz-Captains Olaf Scholz und seiner Crew des Raumschiffs Bundesrepublik schon mal gewöhnen sollten, ist weniger das Virus und seine Ausbreitungs- und Übertragungswege, als vielmehr neu erworbene Umgangsformen, z. B. die Begrüßung, die darauf setzt, das traditionelle Händeschütteln zu unterbinden.

Doch mal die Alternativen dazu in allem Ernst hinterfragt: Treten und getreten werden oder Einsatz der Ellenbogen in einer Ellenbogengesellschaft oder dass Fäuste aufeinanderprallen ist uns ja nicht so fremd. Haben wir das schon vor Corona auch so gehandhabt? Haben wir. Doch weniger zum Gruße, so wie′s jetzt der Fall ist. Zur Begrüßung sind solche Rituale echte Alternativen zum Händeschütteln, Küss-die-Hand-Madame, der Umarmung oder der Bussi-Bussi-Society geworden und je inniger die Grüßenden miteinander verbandelt, desto kreativer und somit moderner der Alternativgruß. Besonders der Fußgruß kommt in so mancher Performance wirklich äußerst leichtfüßig manchmal gar akrobatisch daher.

Sind Abstand- und Hygieneregel Gebot der Stunde, entbindet es uns nicht von der Verpflichtung, Resumé oder Bilanz zu ziehen und zu hinterfragen, ob international renommierte Virologinnen und Virologen Recht haben, wenn sie behaupten, dass „Covid_19 vor allem eine Krankheit unserer Lebensweise” darstellt*.

Die unabwendbare Zäsur zu nutzen und uns zu wappnen, damit uns künftige Katastrophen nicht mehr wie in finsteren Epochen heimsuchen werden, sondern auf eine vorbereitete Menschheit, profan gesagt auf ihren Meister trifft. Auch wenn, wie damals auch, als die Welt noch an der Schwelle zur Aufklärung stand, es heute genügend Gelegenheiten gibt, um Richtungsstreitigkeiten in Windeseile zu überwinden, so ging‘s damals wie heute i. d. R. stets darum, die richtige Schlussfolgerung aus den Streitigkeiten zu ziehen.

* Nährboden für Verschwörungserzählungen. Im Übrigen ist die Soziologin Pinar Lamberty federführend in der Begrifflichkeit, Verschwörungen nicht mehr mit Theorien in Zusammenhang bringen zu wollen und den Begriff „Erzählungen” stattdessen in die Debatten mit einbringt, um somit diesen Verschwörungen ihre Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit zu nehmen.

Vgl. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG MAGAZIN vom 5. Juni 2020, Ausgabe 23, Seite 11, Gipfeltreffen mit zehn internationalen Virologinnen und Virologen, namentlich hier weiter unten im Text aufgeführt

 

 

Es drehte sich dabei meistens um Hoheitswissen, der Hoheit entrissen und mehr und mehr in den Händen, sagen wir lieber in den Köpfen ambitionierter Menschen – egal, ob mit oder ohne Rang und Namen. Diese Streitigkeiten konnten oft einen sehr, sehr langen Atem haben.

Diese Streitigkeiten drehten sich dabei gar nicht so sehr um die Existenz oder Nichtexistenz einer Bedrohung oder im günstigen Fall auch einer bestehenden oder sich auftuenden Chance, sondern eher um den Umgang mit Bedrohungen genauso wie mit Chancen. Solche Streitereien konnten über Jahre andauern, manchmal über Jahrzehnte hinweg oder gar das ganze Leben der streitenden Parteien ausfüllen. Das Herz der Aufklärung liegt bekanntlich darin, Überzeugungen zu liefern und Werte zu teilen. Diese wollen jedoch erst einmal definiert, schließlich erzielt und dann (vor-)gelebt werden. Ein langer Weg zu dem, was gewesen hin zu jenem was weiterhin erhalten bleiben soll. Da wird nicht ums „Ob”, sondern ums „Wie” gestritten. Und zwar solange, bis das „Vernünftigere” der beiden sich unversöhnlich gegenüberstehenden Argumente zum richtigen Weg ans Ziel führt.

Ob‘s dabei nun um Streitereien in Italien zu Zeiten der Aufklärung zwischen den beiden Physikrivalen Volta versus Galvini ging, die jeweils mit ihren Experimenten nachweisen wollten, woher die Elektrizität kommt; ob von außen, wovon Alessandro Volta überzeugt war oder von innen, was Luigi Galvini zu zahllosen Experimenten antrieb, z. B. Versuche mit den Extremitäten unzähliger Fröschen. Denn die Gliedmaßen begannen plötzlich am sezierten Frosch, wie „von Zauberhand in seinen öffentlichen Vorführungen sich zu zucken” – die heutige geläufige Erklärung der Muskelkontraktion durch elektrische Spannungsfelder war schließlich damals gänzlich unbekannt. Nebenher inspirierte derlei Wissenschaft(sstreiterei) auch die Kunst. Als ein Produkt jener Epoche mit ihrer eigenwilligen Streitkultur darf das Werk „Frankenstein” von Mary Shelley angesehen werden.

Ungefähr ein Jahrhundert später in den USA spielt sich Ähnliches im Falle der Elektrizität ab. Allerdings durch die Jahre hindurch ein wenig entzaubert, weil die Elektrizität gerade dabei war ihre Magie gegen Nutzen einzutauschen. zwischen dem Elektrizitätsunternehmer Westinghouse und dem Erfinder Edison, der unzählige erfolgreiche Patente in den USA anmeldete. Ob Grammophon oder Glühbirne, stets setzte sich Edisons Erfindungsreichtum durch. Doch nur gegen seinen Erzrivalen, dem skrupellosen und damit sehr erfolgreichen Unternehmer Westinghouse und seine Strategie Städte mit Wechselstrom versorgen zu wollen, versagte der erfolgsverwöhnte Thomas Edison. Der Rest ist Geschichte.

 

 

Wissenschaftler werden nicht vernünftig geboren und sind auch nicht per se durch ihre akademische Laufbahn vernünftiger als andere. Besonders an dem Beispiel der beiden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte: da der Erfinder Edison und dort der Unternehmer Westinghouse. Der Streit der beiden Exzentriker hat viele Opfer und wertvolle Zeit gekostet, um die Frage, wie die Stromversorgung einer Kommune am besten zu bewerkstelligen sei. Das Beispiel der beiden Kontrahenten soll daran erinnern, dass da, wo die Vernunft blockiert ist, kein Aufschwung zu erwarten ist.

Dabei ist Vernunft keine reine Kopfsache. Vernunft spielt sich auf einer Datenautobahn unserer ZNS ab. Irgendwo auf der Strecke zwischen Verdauungsapparat und Gehirn gibt's einen direkten und auch den kürzesten Weg, eine separate Nervenbahn, die den Verdauungstrakt mit dem Verstand direkt und unmittelbar verbindet. Vergleichbar mit einem Ampelsystem an einer vielbefahrenen Kreuzung. Auch hier wird die Direktverbindung zwischen Kopf und Bauch immer mal wieder von Rot auf Grün und umgekehrt geschaltet. Nur, wenn der Kopf die nötigen Daten zur Entscheidungsfindung ausgewertet und der Bauch die Verdaulichkeit bereits geprüft hat, dann bekommt die Vernunft freie (Vor)-Fahrt. Das, was sich im Innern des Menschen schon fast automatisch abspult, weil es zum Überleben wichtig ist und zu Urzeiten des Menschseins über Leben und Tod entschieden hat, nimmt, gemessen am "Volkskörper" – einen völlig anderen Verlauf. Das, was im menschlichen Organismus in der Regel reibungslos funktioniert, also der Datenaustausch zwischen Hirn und Darm funktioniert in der Menschenmasse, also als ein Organismus nur bedingt bis gar nicht. Die Lebensfunktion, beruhend auf einem ausgewogenen Verhältnis vernünftiger, sowie weniger bis unvernünftiger Entscheidungen besteht auf Nachhaltigkeit und ist stets auf Erhalt ausgerichtet. Lebenswichtige Funktionen, drastischer gesagt lebensnotwendige Funktionen haben stets Vorrang. Stets mit Blick auf die wichtigsten Fragen der Nachhaltigkeit und ganz besonders auch der Erhaltung der Art ausgerichtet.

Wir sehen schon; der Aufstieg aus der Talfahrt eines U-förmigen Krisenverlaufs kennt eine Talphase, die es durchlaufen muss, bevor es wieder aufwärts geht – keinen endgültigen Tiefpunkt, wie's beim V-förmigen Verlauf der Fall ist und sich vom Aufprall erstmal berappelt werden muss, bevor es aufwärts geht. Unter rein physikalischer Betrachtung und des Zurateziehens des Trägheitsgesetzes der Physik kommt es beim V-förmigen Krisenverlauf zum zwangsläufigen Crash. Einen Aufprall, der nichts gemein hat mit dem Lock-Down, um der Pandemie präventiv zu begegnen, denn der käme ohnehin zu spät, sondern zu einem echten Show-Down! So sollten wir kurz – einer vollständigen Analyse halber – den VUL-Szenarien noch die Betrachtung eines Show-Downs des V-förmigen Verlaufs hinterherwerfen. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie aufgebracht "Das Volk" überall auf der Welt werden kann, wenn sich ihre Wut über Gemeinsamkeiten konsolidiert und entlädt, weil der Bogen des Ertragbaren an den Konsequenzen getroffener Regierungsentscheidungen einfach überspannt worden ist. Und diese Wut in Aggression umschlägt, sich dabei gleichzeitig aufschaukelt, sich die aufgebrachte Menge gegenseitig schützt, stützt und gleichzeitig überrumpelt, so dass sich weitere Gewalt an jeder Ecke entlädt. Eine Spirale der Gewalt würde dann häppchenweise jede zivilisatorische Errungenschaft in Nullkommanix auffressen. Abgenagt bis auf Mittelalterstrukturen. Die Menschheit schrumpft hier und da in kleinen überschaubaren Banden. Der Crash kann aber auch genauso dazu führen, dass eine Elite sich berufen fühlt, Recht und Ordnung notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Welche der beiden Möglichkeiten sich am Ende des Tiefpunktes auch immer wie Phönix aus der Asche auftun, beide stellen eine Zäsur dar. Einen Richtungswechsel. Die Menschheit rappelt sich bedröppelt auf.


 

 

 

Ganz anders beim U-förmigen Verlauf, der sich nicht erst von einem Aufprall, einen Crash, wie auch immer zu erholen hat, weil die Krise zum Wendepunkt hin ausläuft und nicht durch eine abrupte Zäsur gestoppt wird. Die Krise rollt durch eine Parabel hindurch und erlebt einen Aufschwung durch die Abwärtsbewegung. Umgewandelte Energie zur Aufwärtsbewegung. Ob diese Energie dann ausreicht, um neue Höhen zu gewinnen, hängt auch von der Länge der Parabel ab, die in der Talphase durchlaufen werden muss. Also eine Frage des Ausmaßes, das das "U" annimmt, wie flach oder tief die Parabel des "U" verläuft.

Wenn zur Neuen Normalität künftiges Schlangestehen, überhaupt stundenlanges Anstehen gehören, dann ist nicht die Rede vom Anstehen für die xte Neuerscheinung Harry Potters oder das Warten um Mitternacht vor der Filiale auf die Auslieferung der nächsten iPhone-Generation, sondern das unendlich lange Warten an den improvisierten Schaltern für die Ausgabe rationierter Lebensmittel. Denn wenn es hart läuft und die Wirtschaft durch die permanente Bedrohung eines unkontrollierten Ausbruchs der Pandemie in die Knie zwingt, dann bekommen wir, als verwöhnte Generation der Babyboomer, die Neue Normalität nur durch Geduld in den Griff. Denn wir sollten uns vor Augen führen, dass langes Anstehen für Lebensmittel allemal einem härteren Pandemieverlauf vorzuziehen ist.

 

Virologen in den Logen

 

zwei Boxhandschuhe gegeneinander. Eins trägt die Aufschrift A. Kekulé und sein Pendant C. Drosten

 

 

Von daher braucht es nur wenig Fantasie, um sich vorzustellen, welchen panikmäßigen Verlauf die Pandemie nähme, wenn das Virus sich die Kinder greift. Ich bin zwar selbst kein Virologe, dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass selbst die führendsten Köpfe wie Christian Drosten, Ian Lipkin, Marion Koopmans, Eurico de Arruda Neto, Alexander Kekulé, Moses Muia Masika, David O'Connor, Thomas Friedrich, Peter C. Doherty, Ilaria Capua, und Jerome Kim erstmal kalte Füße kriegen werden, bevor sie die Frage nach den Kindern und ihren Ansteckungsgefahren mit Covid_19 beantworten.

Es wäre einfach entsetzlich, wenn unter den Todesopfern, die an oder in Folge bzw. im Zusammenhang mit Corona ihr Leben ließen, die Zahl der Kinder unter diesen Opfern immer stärker anstiege. Ein massenhaftes Säuglings- und Kleinkindersterben durch Covid_19-Erreger ist das schlimmste Szenario, was meine Fantasie und am Rande bemerkt auch die der Ilaria Capua* imstande ist sich vorzustellen. Eine Einordnung einer solchen, hoffentlich abwegigen Katastrophe unter einer der DR3I PANDEMIE-
VERLAUFSKURVEN (VUL)
, kommt die dramatisch verlaufende L-Kurve am ehesten in Frage, doch auch nur dann, wenn sich jede Form der Resilienz verbraucht oder gar nicht erst gebildet hat. Auch wenn Virologen Expertisen liefern, so sind sie doch keine passenden Ratgeber. Selbst ihr Auftreten in der Öffentlichkeit kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie die ungeteilte Aufmerksamkeit, die ihnen aus aller Welt entgegengebracht wird, zu nutzen verstehen, um virologische Neuigkeiten und Erkenntnisse möglichst schneller als das Virus selbst zu teilen und zu verbreiten. Besonders wenn's um Verhaltensmaßnahmen geht, die der Pandemie adäquat entgegengesetzt werden können sind sie nicht die kompetentesten Ratgeber, weil das eher ein Fall für Viralogen als für Virologen ist.

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*wurde 1966 in Rom geboren. Die Virologin ist bekannt für ihre Forschung an Grippeviren, insbesondere am Vogelgrippevirus. Von 2013 bis 2016 saß sie für die Bürgerliste von Mario Monti im italienischen Parlament.
Heute leitet sie das „One Health Center of Excellence” der Universität Florida. Capua gilt als Vorkämpferin für offenen Datenaustausch und länderübergreifende Zusammenarbeit unter Virologen.
Vgl. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG MAGAZIN vom 5. Juni 2020, Ausgabe 23, Seite 15, Gipfeltreffen mit zehn internationalen Virologinnen und Virologen

 

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Der Grund dafür ist, dass jetzt eine agierende und reagierende Öffentlichkeit, eigentlich eher eine Menschenmasse regulative Menschenmenge „das Spiel” zu bestimmen versucht, was im Grunde genommen kein Spiel mehr ist – vorausgesetzt es wird mit Menschenleben gespielt. Sozialpsychologie und Sozialwissenschaft zu ihren eigenen Schutz und Wohl soll kontrollieren, um sich vor sich selbst zu schützen. Das ist nun mal die Paradedisziplin der Gesellschaftswissenschaften. Geht es um Begriffe wie Schwarmintelligenz und Herdenimmunität schlägt die Stunde der Sozialpsychologie. Das Beispiel Schweden zeigt schließlich ziemlich deutlich, wohin Experimente an und mit der Gesellschaft führen. Ich, halte es für mich persönlich, als auch in meiner Funktion als Sozialwissenschaftler für unverantwortlich irgendwelche Experimente am Menschen durchzuführen, die ein unkalkulierbares Todesrisiko innehaben. Das haben nach einer Weile auch die Schweden einsehen müssen und dem Experiment der Herdenimmunität ein Ende gesetzt, nachdem die Mortalität über Hand genommen hat. Wir sollten nicht mit Menschenleben spielen. Und wir sollten auch nicht so tun, als sei das Coronavirus nur ein Risiko für Vorerkrankte. In diesem Zusammenhang möchte ich gern darauf hinweisen, dass es bei dieser Form des Grippevirus nicht einfach nur um eine Infektion geht, an der einige wenige sterben und andere Betroffene lediglich erkranken und wieder genesen. Dem ist bei weitem nicht so. Die mittel- und langfristigen Folgen sind noch gänzlich unbekannt.

Bekannt ist jedoch aus New York, dass im Zuge der Covid_19 erkrankte Kinder vermehrt das Kawaski-Syndrom aufweisen, das schwerwiegende gesundheitliche Spätfolgen nach sich ziehen kann. Also sollten wir nicht so tun, als ob es nur um Leben und Tod bei Covid_19 geht. Es geht um Leben. Und wenn wir in diesem Leben von alten Gewohnheiten Abschied nehmen müssen, dann doch nur, weil die Zeit längstens überfällig war, uns darauf hinzuweisen, dass unser bisheriger dekadenter Lebensstil keiner von Dauer sein kann. Lange genug wurde von verschiedenen Seiten angemahnt, dass es kein ewiges Wachstum geben kann. Doch genau auf diesem fortandauernden Wachstum ist unser Wirtschaftsmodell aufgebaut. Dies zu reformieren darf nicht auf Kosten der Schwächeren geschehen, sondern sollte solidarisch verlaufen. Und ja, es verlangt von uns eine Neue Normalität zu leben, die uns auch einschränkt. Wir können auf Dauer nicht alles überall verfügbar haben. Das mal eben im Vorbeigehen wird es über kurz oder lang auch nicht mehr geben können. Wir werden uns bestimmt künftig mehr anstrengen müssen, wenn wir ein Stück Fleisch auf dem Teller haben wollen oder weit entfernte Sehnsuchtsorte besuchen möchten. Darin Chancen zu sehen könnte auch den Fortschritt ausmachen als das Goldene Kalb des immerwährenden Wirtschaftswachstums.

Es ist jetzt an der Zeit zu akzeptieren, dass ein „Weiter so” oder eine Rückkehr zur „Alten Normalität” keine Option mehr ist. Genauso wie es an der Zeit ist, all diesen Verrückten da draußen mit ihren wirren, irren Fantasien das Maul zu stopfen. Vor allem, wenn sie Drohungen gegen eine freie demokratische Gesellschaft aussprechen oder die Errungenschaften der letzten siebzig Jahre anzweifeln. Es geht hier nicht um Meinung, sondern es geht hier um nachweisbare Tatsachen. Ein Blick in ein Rasterelektronenmikroskop reicht aus, um nachzuweisen, dass da kein Bill Gates am Werk ist und auch keine Hillary Clinton an Kinderleichen rumknabbert, sondern ein echtes Virus sein Werk auf Kosten des Lebens vollendet. Gern darf der Mensch an Trolls, Geister und Außerirdische glauben, doch Menschen, die der Wissenschaft und seinen Vertretern mit dem Tode bedrohen, so wie es Christian Drosten und Karl Lauterbach erfahren mussten oder Menschen, die zum bewaffneten Widerstand gegen eine von allen Seiten wegen besonnenen Handelns in der Covid_19-Krise gelobte Regierung Merkel aufrufen, gehören ein für alle Mal weggesperrt, weil sie die Demokratie nicht nur untergraben, sondern ganz offen angreifen. Das Virus ist nicht die eigentliche Pandemie. Die wahre Gefahr geht von unsolidarischen dummen Egomanen wie Ken Jebsen, Attila Hildmann, Xavier Naidoo und Co. aus, um verunsicherte und auch dumme Menschen gegeneinander aufzuwiegeln. Mögen ihnen gebildete Menschen, also auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, möglichst bald das Handwerk legen.

Und kaum ist der Stift bei Seite gelegt, bahnt sich die Pandemie ihren Weg und pflügt durch die besonders anfälligen Infektionsherde, die Fleischindustrie. Ein neuer Akteur betritt die Bühne und spaltet die Bevölkerung. N.D. des 2. Teils

 

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Es sind sich so ziemlich alle darin einig, dass es ein Leben wie vor Corona nicht mehr geben wird. Allein das ist schon wieder seine eigene Schrift wert über die sich streiten lässt. So what. Vergessen wir die Vergangenheit und bleiben im Hier und Jetzt. Wagen vielleicht den einen oder anderen Sprung in die nahe und auch sehr spannend, in die ferne Zukunft.

 

Dazu muss ich jetzt kurz mal nach links und rechts ausholen und sowohl den Nazi als auch die Zecke in uns mal kurz klatschen. Das schöne gemeine an dem Virus ist ja, dass es total unpolitisch ist. Also zurück zur Klatsche. Was klatsche ich und womit?

 

Ich kann schon mal sagen womit ich nicht klatsche! Und zwar in die Hände. Ich bin von Natur aus zwar schadenfroh, zugegeben, doch ich bin nicht so geil auf Schaden, dass ich diesen herbeisehne. Ich bin jedoch nicht nur von Natur aus schadenfroh, sondern auch durch und durch optimistisch. Fragt Freunde, sofern ich noch welche habe und sie werden dir bescheinigen, dass mein Optimismus in eine gewisse Blauäugigkeit mit sich bringt. Sei‘s drum. Ich selbst sehe mich doch ein wenig differenzierter und für mich selbst beanspruche ich auch einen gewissen Realitätssinn. Allein schon von Berufs wegen.

 

Wir befinden uns meiner Ansicht nach in einer – ich nenne sie jetzt einfach mal so – Ausdünnungsphase. Und sollten wir nicht schon gerade an der Schwelle bereits in dieser Phase feststecken, so könnte es weltweit betrachtet gar so sein, dass wir bereits so tief im Schlamassel stecken, dass wir uns aus eigener Kraft wohl kaum mehr befreien können. Und außer uns ist da ja niemand. Oder? Hört mich jemand?! Haaaallo!?

 

Ich bleibe dran und freue mich über eure Unterstützung in Form einer Zuwendung beispielsweise per Paypal. Fragen beantworte ich gern in meinem Blog, auf Instagram, Facebook und Twitter. Und sobald die Ansteckungsgefahr im Griff ist, auch wieder draußen auf der Straße...

ü

 

Email mit dem Betreff: HASSBERATUNG an:

rasanthaus@yahoo.de

Mein neuer SciFi-Roman ALGORITHMUS ist in Arbeit und soll spätestens ab Juni 2021 im Selbstverlag erscheinen.Ich nehme gern unverbindliche Vorbestellungen per Email an. Vorab schon mal hier ein paar Sprüche aus meinem Werk:

 

Jeder sieht nur das, was er sehen soll. * Die Leute behaupten, Olof könne mit seinen Händen die Raumzeit so krümmen, dass er jedes digital betriebene Gerät in seiner Nähe dadurch zu seinen Gunsten beeinflusst. *Ein ganz klares Doppel-Nein im dreidimensionalen Spin. *So ist es. Das Menschenkind. Immer vom Schlechtesten ausgehend. * Alles Wusch! Damals. Millionen an Stunden, gewidmet der Wissenschaft und Forschung! Zwupps! Pandemie-Tsunamies an allen Enden und Ecken! Alles futsch! Ende! Egal! Weg vom Regal! Die letzte Rolle Scheißhauspapier ist meine. Ums! Aus! Nikolaus! Naja. Aber das ist ja überwunden. Fast alles überwunden. Die Armleuchterproduktion beispielsweise ist letzte Woche hochgefahren...* Für alle, die's nicht wissen oder vergessen haben sollten, hier nochmal einen kleinen Ausflug zum Stoff aus dem Ethikwirtschaftsunterricht Fünfte Klasse Grundbildende Flachschulen. * Eine Flotte an verkehrstauglichen E-Rollern, eine ordentliche IT-Infrastruktur und ein Netzwerk so genannter Juicer, die die Roller von den Straßen aufsammelten, um sie in ihren eigenen Räumlichkeiten aufzuladen. Genau die gleichen Methoden, die für diese Roller damals galten, heute für die Drohnen gelten. * Der Mut mit dem sich der Arzt gegen die Propaganda der KP zu stellen wagte, honorierte die Öffentlichkeit damit, dass sie Li Wenliang zu eine Art Märtyrer hochstilisierte. * Vielleicht hat diese egoistische Fortpflanzungsphilosophie dazu beigetragen, dass ein Genie niemals geboren werden durfte. * Das alles auf seinen Kopf kann er nur mit reichlich Haarbändern bändigen.

 

Hier eine kleine Leseprobe aus meiner SciFi-Novelle

 

ALGORITHMUS

 

"Im Frühtau zu Berge wir ziehen! Faldera! Es blühen die Felder, die Höh'n! Faldera!" also dieses mehr als zweihundert Jahre alte Wanderlied hat nullkommanix mit Frühthau zu tun. Erstens ist die Gegend um und in Frühthau so flach wie ein Witz vom uralten Onkel Fritz und sein Fahrrad ohne Sitz, genauso wie zweitens, was noch viel schlimmer ist, in Frühthau blüht schon lange nichts mehr. Ohne Witz! Ist eh seit dem immer stärker wandelnden Klima so eine Sache für sich mit dem Blühen. Trotzdem ist Frühthau etwas Besonderes. Nicht landschaftsmäßig. Denn da hat Frühthau bis auf seinen Dorfweiher, dem Industriegebiet etwas weiter außerhalb und dem Dorf im Dorf (auf das hier noch genauer eingegangen wird) wirklich nicht viel zu bieten.
Aber einwohnermäßig! Das ist echt krass! Warum? "Fragt doch mal die Lügenpresse!", heißt es dann in einem Teil Frühthaus, der es im wahrsten Sinne des Wortes insich hat. Wenn sich was nicht verändert hat in all den Jahren, dann ist es die Presse. Oder besser gesagt, das, was aus ihr geworden ist. Pressen tut sie im Grunde genommen schon lange nicht mehr. Zumindest nicht im ursprünglichen Wortsinne. Es gibt weder Druckerpressen, noch Druckvorlagenhersteller oder sonstwas im mechanischen guten alten gutenbergschen Sinne. Die klassische Zeitung ist ein Fall der öffentlichen Archive geworden. Gedrucktes gibt's nur noch in Buch- oder Zeitschriftenformat. Die gute alte Zeitung zum Aufschlagen hat seit Ende der 20er-Jahre ausgedient. Abgesehen von dieser Änderung, die eher eine industrierevolutionäre ist, wird immer noch diese einseitige, tiefe und innige Abneigung so genannter "besorgter Bürger" der Presse gegenüber gepflegt, so dass sich der unsinnige Schlagbegriff der "Lügenpresse" schon mehr als siebzig Jahre in Teilen der Zivilgesellschaft hält.

 

weitere Ausschnitte gern auf Anfrage per Email

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