VorläuferUnter Vorläufer werden Wirtschaftstheoretiker und deren Theorien verstanden, die Marktmechanismen als erste analysierten. Die ersten Überlegungen führten dann zu klassischen Wirtschaftstheorien, die sich zu erst mit der Tauschgesellschaft auseinandersetzten.klassische TheorieVertreter der klassischen Theorie kommen in erster Linie aus Großbritannien, Italien und den Vereinigten Staaten. Die berühmtesten Vertreter sind Adam Smith (Großbritannien), David Ricardo (Italien) und John Stuart Mill (GB). Smith untersuchte unter anderem das Welternährungsproblem und stellte fest, dass die Bevölkerung nicht proportional mit der Nahrungsmittelproduktion steigt. Dass der Anbau von Weizen linear, die Weltbevölkerung dagegen exponential ansteigt. Smith beschäftigte sich eingehend mit dem Verteilungsproblem. Ricardo formulierte unter anderem das Kosten-Nutzen-Theorem und stellte dabei fest, dass der wirtschaftlich denkende Mensch mit möglichst geringen Aufwand den maximalsten Nutzen erzielen zu will.Die klassischen Wirtschaftstheoretiker
marxistische TheorieKarl Marx untersuchte in seinem Werk das Kapital die Verteilung der Güter und stellte dabei fest, dass die drei Produktionsfaktoren ungerecht verteilt sind. Marx unterteilte die Gesellschaft in zwei Klassen:
die Bourgaisie
neoklassische TheorieAusgehend von der klassischen Theorie, die besagt, dass der Markt Angebot und Nachfrage regelt, formuliert die neoklassische Theorie die Annahme, dass sich jede Nachfrage ihr Angebot schafft. Neoklassische Theoretiker wünschen einen Markt, der sich selbst nach dem Sayschen Theorem regelt und der Staat sich weitgehend aus dem Wirtschaftssystem rauszuhalten hat. Der Staat soll allerhöchstens eine Nachtwächterfunktion einnehmen dürfen. NeoliberalismusAls Gründer dieser Theorie gilt der deutsche Ökonom Alexander Rüstow. Er formulierte 1938, dass der Neoliberalismus einen starken Staat brauche, der sich oberhalb der Wirtschaft bewege und über alle Interessengruppen hinwegstellt. KeynesJohn Meynard Keynes ist ein Nachfragetheoretiker aus den USA und Mitbegründer des Internationalen Währungsfonds. Seine Theorie besagt, dass wenn ein Staat sich im wirtschaftlichen Abschwung befindet, der Staat dafür zu sorgen hat, dass die Nachfrage angeschoben (demand-shift) wird. Deswegen soll der Staat während eines Abschwungs nicht sparen, sondern ausgeben, damit ein neuer Aufschwung möglich wird.keynesianische TheorieJohn Meynard Keynes entwickelte die nach ihm benannte Konjunktursteuerung, die oben beschrieben wurde. Keynes Ansichten bekamen Hochkonjunktur in den späten Sechzigern und frühen Siebziger Jahren. Aus ihnen entwickelte sich die postkeynesianische TheorieDer frischgebackene Nobelpreisträger für Wirtschaft im Jahr 2008, Paul Krugman aus den USA, lässt sich als Postkeynesianer modernster Prägung begreifen, obwohl er sich von klassischen Keynesianer dadurch unterscheidet, dass er nicht davon ausgeht, der Staat könne durch Instrumente der Feinsteuerung, die eine oder andere Ungerechtigkeit ausgleichen. Er ist vielmehr ein Vertreter für konsequent und gut durchdachte Wirtschaftspolitik in dem die Logik des Konkurrenzdenkens nicht die Vorherrschaft in der Wirtschaftsgeschichte behält, sondern die Technologie. Entscheidend für die Vergabe des Preises war die weitsichtige Folge, dass der zuletzt betriebene Marktliberalismus seine Chancen verspielt hat (gerade auch durch die brisanten Bankenkrisen der letzten Jahre) und ist verbunden mit dem Plädoyee wirtschaftspraktischer Rationalität und einer Abkehr von Schuldzuweisungen an Spekulanten. Seine Beiträge zur Handelstheorie und insbesondere zur Wirtschaftsgeografie gaben den Ausschlag zur Preisvergabe. allgemeine GleichgewichtstheorieAuch das Saysche Theorem genannt.monetaristische TheorieEines der wichtigsten Vertreter der monetaristischen Theorie ist Friedman.Neue MakroökonomikTheorie der rationalen Erwartungen |
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