Begriffe
aus Sozialpolitik:
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1. Gossensche
Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen |
Risikoadverse Individuen bewerten einen
Verlust schwerer als einen gleich hohen Gewinn |
4 Gründe
staatlicher Intervention in das Alterssicherungssystem
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meritorische Erwägungen -
informatorische Defizite bei langen Planungshorizonten -
fehlende Intergenerationenverträge auf freiwilliger Basis -
verteilungspolitische Unzulänglichkeiten der Marktlösung |
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5 Faktoren zur Nachfrage
von gesetzlichen Krankenversicherungen |
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meritorische Zielsetzung -
asymmetrisch zwischen den Marktseiten verteilte Informationen -
Moral-hazard-Verhalten der Versicherten -
anbieter-beeinflusste Nachfrage der Patienten
(Primärnachfrage durch Patienten; Sekundärnachfrage durch den Arzt) -
unbefriedigende Verteilungsergebnisse |
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Adverse Selection |
Informationsproblem
(asymmetrische Verteilung der Informationen zwischen Versichertem und
Versicherungsgeber führen u. U. zum Zusammenbruch des Sicherungssystems oder
aber zur suboptimalen Versorgung mit Versicherungsleistungen). Kumulation
schlechter Risiken bei einem Versicherer, welche bei einheitlichen Prämien
für gute und schlechte Risiken auftritt. Adverse Selection ist auch unwesentlich in der Alterssicherung,
da verschwiegene Krankheiten die Leistungen zu Gunsten des Versicherers
verschieben würde und Gesundheit sich nicht
verschweigen lässt. |
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Vermeidung von Ressourcenverschwendung
unter dem Aspekt einer möglichst hohen Bedürfnisbefriedigung |
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allokative Ineffizienz |
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meritorische Bedarfe -
Marktversagen -
Marktmängel |
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Aut-idem-Regelung |
Apotheker müssen aus einer
Positivliste heraus bei wirkstoffgleichen Arzneien das preisgünstigste
abgeben |
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Basis der
Einkommensverteilung |
Markteinkommen,
die im Wirtschaftsprozess erzielt werden
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Bedarfsgerechtigkeit |
Mindestbedarfssicherung |
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Definition Sozialpolitik |
bedeutet
politisches Handeln, um die wirtschaftliche und soziale Situation
benachteiligter Gruppen in der Gesellschaft zu verbessern
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distributives
Marktversagen |
Marktergebnis hängt von
der Ausgangsverteilung der Ressourcen ab und führt zu unterschiedliche
Allokation |
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equity-efficiency trade-off |
leistungsanreizsenkender Effekt von
Umverteilungsregeln (leistungsstarke Individuen schränken Anstrengungen ein,
wenn sie...umgekehrt leistungsschwache Individuen erhöhen ihre Anstrengungen
nicht) |
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ex-ante Moral Hazard |
präventive
Verhaltensmaßnahmen seitens eines Patienten in der Gesundheitsvorsorge
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ex-post Moral Hazard |
Verhalten
eines akut erkrankten Patienten
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Gestaltungsprinzipien der
sozialen Sicherungssysteme |
:1.
Versicherungsprinzip = Sozialversicherungen (Arbeitslosigkeit, Krankheit,
Alter, Pflege) 2. Versorgungsprinzip =
Steuern (Pensionen und Kriegsopferentschädigung) 3. Fürsorgeprinzip =
Steuern (Sozialhilfe), wobei Arbeitslosigkeit aus dem Mischprinzip von Versicherung
und Fürsorge gestaltet wird |
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Hold-up-Effekt |
Arzt
nutzt Patienten aus
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Human Kapital |
ungleiches
Arbeitsvermögen
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intertemporale
Budgetrestriktion |
heute
bestehende Staatsschuld muss durch sämtliche Nettosteuerzahlungen aller heute
lebenden und aller zukünftigen Generationen abgegolten werden ohne Reformen
hieße dies, dass alle Deutsche 4 Jahre lang arbeiten müssten und alles was
sie verdienen künftigen Generationen zur Verfügung stellen müssten |
Investitionsfalle
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Bei der integrierten
Versorgung ist deutlich geworden, dass die Entwicklung des erforderlichen Know Hows beträchtliche
Investitionen fordert, die derzeit niemand tragen will, das ist der
Hauptgrund für den bisherigen Entwicklungsstillstand |
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privat
--> ohne Zwang --> ohne Risikoausgleich --> ohne Umverteilung.
Kapitaldeckungsverfahren eine nominale Zusage, deren Höhe allerdings i. d. R.
nicht feststeht. Jeder einzelne baut einen Kapitalstock auf, der bis zum
Rentenalter wächst und ab Eintritt in den Ruhestand monoton sinkt |
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konstitutives
Gestaltungsmerkmal der GKV |
Grundprinzip der
solidarischen Finanzierung Bedarfsprinzip |
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Kontroversen der
Sozialpolitik |
Verteilungsgerechtigkeit,
Rolle des Staates bei der Verfolgung der Sicherungsziele |
Leistungsgerechtigkeit |
Partizipation durch
Eigenleistung |
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Lock-in-Effekt |
mangelnde
oder fehlende Entscheidungsmöglichkeiten seitens des Patienten
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Mackenroth-Theorem |
Kreislaufökonomie heißt,
dass gesamtwirtschaftlich immer nur das Sozialprodukt der laufenden Periode
zur Verfügung steht. |
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marktlicher Koordinationsmechanismus auf Versicherungsmärkten führt zu keine
Lösung wenn |
- nur schwer versicherbare
Risiken vorliegen - Informationen
asymmetrisch zwischen den Marktseiten verteilt sind -
Versicherungsverträge zwischen den Generationen ausgehandelt wurden
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Marktmängel |
Marktprozess
führt zwar zu gleichgewichtigen Lösungen, diese sind aber - gemessen am Pareto-Kriterium suboptimal
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Marktversagen |
Markt
steuert im konkreten Einzelfall keine oder keine gleichgewichtige Lösung an
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Marktversorgungsphänomen
im Gesundheitssystem |
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Lock-in-Effekt (beschränkte oder
fehlende Entscheidungsmöglichkeit des Patienten im Notfall) -
Lock-in-Effekt könnte zum Hold-up-Problem führen (Arzt nutzt Notlage des Patienten
aus) -
externe Effekte (Impfungen, Behandlungserfahrungen) -
ex-ante Moral Hazard (präventive Maßnahmen
der Gesundheitsvorsorge durch Patienten selbst) -
ex-post Moral Hazard (Verhalten durch akut
erkrankten Patienten) |
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Maximin-Regel |
besagt
für Entscheidungen mit ungewissen Konsequenzen, dass diejenige Alternative zu
wählen sei, die für den schlechtesten möglichen Fall das beste Ergebnis
garantiert - das Minimum soll maximal sein
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merit principle |
das Leistungsprinzip |
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meritorische Zielsetzung |
Umlageverfahren mit
Risikoausgleich kann nur auf kollektiver Ebene und unter Zwang organisiert
werden Ergebnisse des Marktes werden in bestimmten Einzelfällen abgelehnt
(Selbstbestimmungskriterium nicht erfüllt) - Wirtschaftssubjekte nicht oder
eingeschränkt entscheidungsfähig wegen mangelnder Weitsicht (z. B. Altersvorsorge) |
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Moral Hazard |
Informationsproblem
(asymmetrische Verteilung der Informationen zwischen Versichertem und
Versicherungsgeber führen u. U. zum Zusammenbruch des Sicherungssystems oder
aber zur suboptimalen Versorgung mit Versicherungsleistungen). Verhaltensänderung eines Versicherten nach
Vertragsabschluss. Moral Hazard ist für die
Alterssicherung irrelevant, da der Versicherte nicht schneller 65 Jahre alt
wird als sonst, und der Wusch lange leben zu wollen besteht auch ohne
Alterssicherung |
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Pareto-Optimum |
Es muss sich mindestens
einer besser stellen und keiner darf dadurch schlechter gestellt werden |
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Partizipationsgerechtigkeit |
Möglichkeiten der Teilnahme am Produktionsprozess |
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Probleme der
Sozialversicherung |
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Alterung der Gesellschaft -
medizinischer Fortschritt -
Abwanderungen in die Schattenwirtschaft -
Aufnahme von nicht versicherungspflichtigen Tätigkeiten -
Verlagerung der Tätigkeiten ins Ausland -
Anstieg der Anzahl von Sozialhilfeempfängern |
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Prozesschancengerechtigkeit |
z. B. Verbesserung der
Kinderbetreuungsmöglichkeiten vermag die Erwerbsverläufe von Frauen denen der
Männer anzugleichen |
Rationalitätenfalle |
Leistungen und
Gegenleistungen fallen zeitlich und quantitativ auseinander,
Trittbrettfahrer, empfundene Zwangsabgabe begünstigt Mentalität des "Herausholenwollens" |
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Rawlsche Grundgüter |
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politische und liberale Grundfreiheiten und Grundrechte -
Freizügigkeit und freie Berufswahl -
Befugnisse und Vorrechte von Ämtern und Positionen -
Einkommen und Vermögen -
soziale Grundlage der Selbstachtung
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Rawlsschen Urzustand |
geht
um die Wahl zwischen alternativen Verteilungen sozialer Positionen und
Lebenslagen durch die Institution einer dauerhaft bestehenden Gesellschaft
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Rechtfertigung staatlichen
Eingriffs |
meritorische Zielsetzung, existentielle Entscheidungsbedeutung
und / oder Begünstigung Dritter |
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Rechtfertigungsgründe für
Ungleichverteilungen von Gütern |
1. bedarfsbezogene
moralische Ansprüche 2. leistungsbezogene
moralische Ansprüche 3.
prudentielle Gründe (Ungleichverteilung zum Vorteil
aller Beteiligten)
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Reformdiskussion |
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GKV oder Bürgerversicherung -
Kopfprämie mit steuerfinanzierten
Zuschüssen für Einkommensschwache oder Einkommensausgleich -
beitragsfreie Mitversicherung einkommensloser Ehepartner oder nicht -
Arbeitgeberbeitrag oder Bruttoentgelt -
Kapitaldeckung oder nicht |
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Risiken der Sozialpolitik |
Finanzierbarkeit,
Aufkündigung des Generationenvertrages, fehlende Finanzierbarkeit aufgrund
erhöhter Mobilität der Produktionsfaktoren |
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Risikoausgleich |
Risiko bezieht sich
ausschließlich auf die Unsicherheit der individuellen Lebensdauer.
Kollektives Sicherungsverfahren, aber nicht zwangsweise staatliches. Ohne
Risikoausgleich erhält der einzelne eine geldmäßig definierte Leistung, die
letztlich zu hoch (kurze Lebensdauer) oder zu niedrig (lange Lebensdauer)
sein kann. Problem des Risikoausgleiches: Moral Hazard
und Adverse Selection |
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Risikostrukturausgleich |
kassenübergreifend und flankiert den
Wettbewerb innerhalb der GKV
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Schwachpunkte der GKV |
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keinen beitragspflichtigen Einkünfte aus Vermögen, Vermietung oder Verpachtung -
Beitragsbemessungsgrenze: Besserverdiener bleiben unberührt -
Zwei-Verdiener-Ehepaare im Vorteil ggü.
Ein-Verdiener-Ehepaar -
Versicherungspflichtsgrenze: Besserverdiener flüchten
in private KV -
Beamte und Selbstständige bleiben verschont |
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Solidaritätsprinzip |
Zuordnungsprinzip |
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soziale Wohlfahrtsfunktion |
Summe der individuellen
Nutzen |
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Sozialpolitik |
bedeutet politisches
Handeln, um die wirtschaftliche und soziale Situation benachteiligter Gruppen
in der Gesellschaft zu verbessern und ist originär gegen den Markt
konzipiert, da sie die Wunden heilen soll, die Markt und Wettbewerb schlagen |
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staatliche Aufgabe |
Rahmenbedingungen für
Interaktionsbeziehungen auf den Märkten durch entsprechende Rechtsordnung
sicherzustellen |
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Startchancengerechtigkeit |
Ressourcenausstattung der
Marktteilnehmer |
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Stellschrauben der GKV |
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Beitragsbemessungsgrundlage -
Beitragsbemessungsgrenze -
Familienmitversicherung -
Arbeitgeberbeitrag |
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Subsidiaritätsprinzip |
Zuständigkeitsprinzip: Der deutsche Jesuit Gustav Grundlach, gab diesem Prinzip seine Bedeutung 1931 in dem er diesen in die Sozialenzyklika "Quadragesima anno" von Pius XII einbrachte. Das Subsidiaritätsprinzip fordert, dass jede gesellschaftliche Tätigkeit "die Glieder des Sozialkörpers unterstützen soll, sie aber niemals zerschlagen oder ausaugen darf".
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staatlich --> mit Zwang
--> mit Risikoausgleich --> mit Umverteilung Nicht die Umverteilung
zwischen den Generationen, sondern die Umverteilung zwischen den Einzahlern
ist hier gemeint (Anrechnung von Ausbildungszeiten als Beitragszeiten oder
Berücksichtigung von Erziehungszeiten bei der Rentenberechnung) Bei bedarfsorientierten
Umverteilungen kommt immer nur eine Periodenbetrachtung in Frage, das heißt
eine an kürzere Lebensphasen orientierte Betrachtung Beim Umlageverfahren
werden die Beiträge zu jedem Zeitpunkt voll an die Rentner ausgeschüttet. Auf
jeden Zeitpunkt stimmen Einnahmen und Ausgaben überein. Im Umlageverfahren
steht im Mittelpunkt eine relative Zusage, die allerdings eingeschränkt ist |
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Versicherung |
Umverteilung von den
"Glücklichen" zu den "Unglücklichen" |
Verteilungsgerechtigkeit |
Verteilung des Produktionsergebnisses |
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Ziele der Sozialpolitik |
Lebensstandardsicherung,
Absicherung von verschiedenen Lebensrisiken, Sicherung der reinen
Existenzgrundlage |
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