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"Eine Landkarte der Zeit"

von Robert Levine

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umfaßt folgende 10 Kapitel:

    Kapitel 1: Takt des Lebens

    Kapitel 2: Dauer (psychische Uhr)

    Kapitel 3: kurze Geschichte der Uhrzeit

    Kapitel 4: Leben nach der Ereigniszeit

    Kapitel 5: Zeit und Macht (Regeln des Wartespiels, siehe 3. Lektion)

    Kapitel 6: Wo ist das Lebenstempo am höchsten?

    Kapitel 7: Gesundheit, Reichtum, Glück und soziales Engagement

    Kapitel 8: Die Widersprüchlichkeit Japans

    Kapitel 9: Zeitliche Kompetenz (stumme Sprache lernen)

    Kapitel 10: Timing your mind and minding your time

Textverständnisfragen:

KAPITEL I

Tempo: Takt des Lebens

"Wenn der Spieler das Metronom entsprechend einstellt, kann Chopins Minutenwalzer auch mal zwei Minuten dauern."1

Umgang mit dem Takt des Lebens

"Slow wird mit vier Buchstaben geschrieben, wie life. Speed wird mit fünf Buchstaben geschrieben, wie death."2

Tempo-Elemente:

    Wohlstand

    Je gesünder die Wirtschaft eines Ortes, desto höher sein Tempo

    Industrialisierungsgrad

    Je entwickelter ein Land ist, desto weniger freie Zeit bleibt pro Tag

    Einwohnerzahl

    Größere Städte haben ein schnelleres Tempo

    Klima

    Heißere Orte haben ein langsameres Tempo

    kulturelle Werte

    In individualistischen Kulturen bewegt man sich schneller als in vom Kollektivismus geprägten

    eigener "Trommelschlag"

    10 zu bedenkende Punkte über Ihre Verhaltensweise zum inneren Zeitdruck:4

      Interesse an der Uhrzeit

      Redemuster (Wie hastig sprechen Sie?)

      Eßverhalten

      Gehgeschwindigkeit

      Fahrverhalten

      Zeitpläne

      Listen erstellen (Sind Sie ein zwanghafter Listenschreiber?)

      Nervöse Energie (sind Sie schnell gereizt, wenn Sie warten müssen?)

      Warten (Gehen Sie manchmal wieder, wenn Sie auch nur mit kurzen Wartezeiten rechnen müssen?)

      Warnsignale (Geben Ihnen andere den Rat, langsamer zu machen?)

    "Wenn das Gefühl, unter Zeitdruck zu stehen, extrem und zur Gewohnheit wird - wenn Menschen sich gezwungen fühlen, sich auch ohne echten äußeren Zeitdruck ständig zu beeilen -, dann führt das unter Umständen zu Symptomen, die Diane Ulmer und Leonhard Schwartzburd, zwei Psychologen, die sich mit der Entstehung von Herzkrankheiten beschäftigen, unter dem Namen Eilkrankheit zusammengefaßt haben."5

Die drei Symptome der Eilkrankheit

nach Ulmer und Schwartzburd5

    Bewertung des Lebens eher nach Quantität als nach Qualität

    schnell ablösende rasende Gedanken, die Schlaflosigkeit verursachen und die Konzentration schwächen

    Unfähigkeit angenehme Erinnerungen zu sammeln, Konzentration der Gegenwart auf Krisen und Probleme zu beschränken

Ein schnelles Tempo ist jedoch nicht notwendigerweise die Ursache einer Krankheit. und läßt sich nich auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Problems reduzieren.

KAPITEL II

Dauer

Die psychische Uhr

Zeitdehnung

Langeweile als "dunkle Seite der Zeitausdehnung"3

5 Einflüsse auf die Zeitdauer (psychische Uhr)

    angenehme Erfahrungen

    Dringlichkeitsgrad

    Aktivitätsgrad

    Abwechslung

    zeitfreie Aufgaben

KAPITEL III

kurze Geschichte der Uhrzeit

    Geschichte der Zeitmeßgeräte

    historische Gleichgültigkeit gegenüber der Uhrzeit

    Die Standardisierungsbewegung

    Die Werbung mit den Tugenden der Uhrzeit

    Frederick Tylors Rationalisierungsideen

    Der Kampf gegen die neue Zeit

    Zeitkriege

    Der Tod des Ticktackmannes

KAPITEL IV

Leben nach der Ereigniszeit

"In einer Welt, in der die Zeit nicht gemessen werden kann, gibt es keine Uhren, keine Kalender, keine eindeutigen Verabredungen. Ereignisse werden durch andere Ereignisse ausgelöst, nicht durch den Fortgang der Zeit. Man beginnt mit dem Hausbau, wenn das Bauholz und die Steine an der Baustelle eintreffen. Der Steinbruch liefert Steine, wenn der Steinbruchbesitzer Geld braucht...Züge fahren aus dem Bahnhof, wenn sämtliche Plätze in den Waggons besetzt sind...Vor langer Zeit, bevor es die Große Uhr gab, wurde die Zeit anhand von Veränderungen der Himmelskörper gemessen: an der langsamen Wanderung der Sterne über den Nachthimmel. Am Bogen der Sonne und den Schwankungen des Lichts, am Zu- und Abnehmen des Mondes, an den Gezeiten des Meeres und den Jahreszeiten. Die Zeit wurde auch am Herzschlag gemessen, an den Rhythmen der Schläfrigkeit und des Schlafs, an der Wiederkehr des Hungers, am Menstruationszyklus von Frauen, an der Dauer der Einsamkeit."6

Das Versacken in der Ereigniszeit

Zeitmessung in Burundi

Ist Zeit Geld?

Andere Kulturen der Ereigniszeit

Die Vorteile eines flexiblen Umgangs mit der Zeit

Weitere Zeitkriege

KAPITEL V

Zeit und Macht

10 Regeln des Wartespiels:

    Zeit ist Geld

    Das Gesetz von Angebot und Nachfrage regelt die Länge der Schlange

    Wir schätzen das, worauf wir warten

    Der Status bestimmt, wer wartet

    Je länger die Menschen auf dich warten, desto höher ist dein Status

    Geld verschafft einen Platz vorn in der Schlange

    Der Mächtigere kontrolliert, wer wartet

    Das Siddharta Prinzip: Warten kann ein wirksames Kontrollinstrument sein

    Zeit kann als Geschenk gegeben werden

    Wenn man in der Schlange drängelt, sollte man es hinten tun

KAPITEL VI

Wo ist das Lebenstempo am höchsten

Tempomessung in 31 Ländern

Wo ist das Leben langsam

Westeueropa

Japan

Vereinigte Staaten von Amerika

Die Hupsekunde

KAPITEL VII

Gesundheit, Reichtum, Glück und soziales Engagement

körperliches Wohlbefinden

Die Typ-A-Stadt

seelisches Wohlbefinden

Wo sind die Menschen glücklicher?

soziales Wohlbefinden

Wo helfen die Menschen

KAPITEL VIII

Die Widersprüchlichkeit Japans

Arbeitssucht

koronare Herzerkrankung

Giri

Karoshi

von Japan lernen

|RASANTHAUS-Bewohner werden?|

KAPITEL IX

Zeitliche Kompetenz

Die stumme Sprache lernen und Zeit lehren

8 Lektionen der Zeit:

    1. Lektion: Pünktlichkeit: Lernen Sie Verabredungszeiten richtig zu interpretieren

    2. Lektion: Versuchen Sie die Trennlinie zwischen Arbeitszeit und sozialer Zeit zu verstehen

    3. Lektion: Studieren Sie die Regeln des Wartespiels

    4. Lektion: Lernen Sie, das "Nichtstun" neu zu interpretieren

    5. Lektion: Fragen Sie nach der akzeptierten Reihehnfolge

    6. Lektion: Leben die Menschen nach der Uhrzeit oder nach der Ereigniszeit?

    7. Lektion: Übung

    8. Lektion: Kritisieren Sie nicht, was Sie nicht verstehen

Wo Zeitgefühle ineinander münden

KAPITEL X

Timing your mind and minding your time

Zeitwürdigung

in mittlerem Tempo leben

Entsprechung von Mensch und Umgebung

Multitemporalität

Übernehmen Sie die Kontrolle

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Robert Levine, geboren 1945 in Brooklyn. Zwischen 1976 und 1994 Gastprofessuren in Brasilien, Japan und Schweden. Lehrstuhl der Fakultät für Psychologie an der California State University in Fresno. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen, u. a. die hier essentiell ausgeführten Zeitverständnisuntersuchung in 31 Ländern.

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Fußnoten:

[1] ebd. S. 32

[2] ebd. S. 35

[3] ebd. S. 69

[4] ebd. S. 51

[5] ebd. S. 52, Diane Ulmer und Leonhardt Schwartzburd "Treatment of time pathologies", in: Allen, R. und Scheidt, S. (Hg.), Heart and Mind: The Practice of Cardiac Psychology, Washington D. C. 1996, S. 329 - 362

[6] ebd. S 122, Alan Lightman, Und immer wieder die Zeit S. 144f, 173