Wildlife in Australia Animeaux' and Knutschkuh Elli's paper for English subject, issue: Australia's Wildlife
[Webbased Lesson / Online-Live-Unterricht]
-- ein Referat des Dortmunder Gesamtschülers Adrian Rothenbusch1 --
In den Steppengebieten, die überwiegend als Weideland genutzt werden, kommt es verstärkt zur Überweidung und Bodenverschiebung. Überweidung und eine verstärkte Rodung der Wälder führen dazu, dass Landflächen versalzen und austrocknen. Wenn fruchtbares Land sich in Wüstenlandschaft verwandelt, dann spricht die Wissenschaft von Desertifikation.
Desert ist ein englisches Wort und heißt „Wüste“. Ein Beispiel für Desertifikation durch Menschen ist die immer weiter wachsende Wüste Gobi in Zentralasien. Sie nähert sich bereits bis auf 70 km an die chinesische Hauptstadt Peking. Aber auch andere Wüsten breiten sich aus, wie zum Beispiel die nordafrikanische Wüste Sahara. Sie nähert sich bereits Europa. Der Süden Spaniens wird in vielleicht gar nicht so ferner Zukunft Wüstenlandschaft sein.
Auf die verschiedenen Wüstenarten möchte ich hier nicht näher eingehen, denn ihr erinnert euch an eines der letzten Referate, als wir diese hier besprochen haben.
Ich möchte über die Zukunft der Wüste sprechen. Für uns Menschen ist die Wüste Fluch und Segen. Eigentlich mehr ein Fluch, da die Wüste eigentlich lebensfeindlich ist. Der Grund für eine lebensfeindliche Umwelt ist vorallem Wassermangel.
Der Mensch versucht durch verschiedene Maßnahmen, die Ausbreitung der Wüste zu verhindern oder bereits verlorenes Land wieder nutzbar zu machen. Die durchgeführten Wiederaufforstungsmaßnahmen, also Bäume zu pflanzen und zu bewässern, das Erbauen von Windschutzgürteln mit Baumreihen und Brunnenbohrungen werden verstärkter und konsequenter als je zuvor umgesetzt.
Wir sind junge Menschen und es darf nicht sein, dass wir kämpfen, um die Wüste zurückzudrängen, sondern wir müssen jetzt schon uns was einfallen lassen, dass die Wüsten nicht noch weiter wachsen. Wir können Desertifikation nicht ganz stoppen, aber wir können für eine gesunde Umwelt sorgen in dem wir Wasser und Energie nicht verschwenden und Natur nicht unnötig zerstören.
Die Wüste selbst ist nicht nur schlecht. Sie hat auch gute Seiten. Zum Beispiel die immer strahlende Sonne. Wir können mithilfe von Technik aus Sonne Strom erzeugen. Sowas wird Solarenergie genannt. Auch der Wind, der durch die Wüste fegt kann zur Stromerzeugung benutzt werden.
Tief unter dem Wüstensand findet man Erdöl. Das ist aber nicht so gut, wie Wind und Sonne. Die Wissenschaftler nennen die Energie, die sie aus Wind und Sonne gewinnen, regenerative Energie. Das heißt, dass diese Energie immer und immer wieder genutzt werden kann, solange die Sonne scheint und der Wind weht. Anders ist das bei Erdöl und auch Erdgas. Irgendwann ist das Öl und Gas weg. Die Wissenschaftler sprechen von fossiler Energie. Und die wird immer weniger. Angeblich haben wir im Jahr 2015 mehr als die Hälfte aller Ölvorkommen verbraucht. Und statt dass wir auf der Welt weniger Öl und Gas verbrauchen, tun wir bis heute genau das Gegenteil.
Die Wissenschaftler sagen, dass wenn wir alle Möglichkeiten für regenerative Energien nutzen, also Wind, Strom und Wasserkraft zur Stromerzeugung benutzen, dann könnte ein Viertel aller Weltbevölkerung mit Energie versorgt werden. Das ist sehr viel, wenn wir mal darüber nachdenken, dass es Milliarden Menschen gibt, die kein elektrisches Licht und auch kein fließend warmes Wasser kennen.
Wenn wir also was erfinden, dass zum Beispiel die gewonnene Energie aus den Wüsten dahin bringt, wo die Energie gebraucht wird – also in Autos, Haushalte und Fabriken, dann könnten wir auf sehr viel Erdöl verzichten. Die Wissenschaft hat sogar schon ein paar Ideen. Es gibt so genannte Supraleiter. Die können Strom über ganz weite Entfernungen transportieren.
Wir können es aber auch anders machen. Wir können in die Wüste ziehen. Was vielleicht erst einmal lustig klingt, ist aber schon wirklich geschehen. Die riesen großen Städte, wie zum Beispiel Las Vegas und Dubais sind in den Wüstensand gesetzt worden. Auch die Hauptstadt Brasiliens steht in der Wüste. Sie heißt Brazil.
Wir können aber auch von Wüstenvölkern lernen, wie wir künftig mit wenig Wasser auskommen könnten. Es gibt wirklich Menschen, die leben in der Wüste und trinken total wenig Wasser. Das würden wir nicht schaffen. Aber wenn wir diese Menschen mal kennen lernen dürften, dann würden wir sicher später respektvoller mit Wasser umgehen und es nicht verschwenden.
Walt Disney hat mal vor sehr vielen Jahren einen Dokumentarfilm gemacht. Der hieß „Die Wüste lebt“. Der Film zeigt, dass in der Wüste Tiere und Pflanzen sich sehr gut an die Hitze des Tages und die Eiseskälte der Nacht angepasst haben. Der Film zeigt auch, dass tropische Regengüsse die Wüste innerhalb von wenigen Stunden für kurze Zeit aufblühen lassen.
Lasst uns über die „Zukunft der Wüste“ gemeinsam diskutieren. Fragt mich und ich antworte so gut ich kann.
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Sie noch heute. Vielen Dank!1Adrian Rothenbusch besuchte die 6. Klasse der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Dortmund als das Referat entstand. Er hielt es am 17. Juni 2010
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